Donnerstag, 23. November 2017

Mexikanische Burger Anno 1982

Da strahlt die Ehefrau! Mexikanische Burger, wie man sie sich 1982 in Deutschland vorgestellt hat. Meine Quelle für solche Schätze, ist im Moment das große farbige Kochbuch aus dem Unipart Verlag. Eine sehr schöne Zeitreise.


Zutaten:

1 Kilo Rinderhack 
Maispfannkuchen (anklicken)
Mexikosoße (anklicken)
Kopfsalat mit Mayonnaise (anklicken)
Guacamole (anklicken)

1982 war es in Deutschland noch gar nicht so einfach einen Hamburger zu bekommen. Mc Donald's gab es in Bremen nur in der Innenstadt am Hauptbahnhof und einen am Domshof. Burger King gab es in Berlin. Dafür musste man noch fast bis in die neunziger Jahre bis nach Hamburg fahren. Das ist nur ein Beispiel für alle Jungspunde vor den Rechnern. Das war in anderen Städten auch nicht anders und da war es noch etwas ganz besonderes, irgendwo einen Hamburger serviert zu bekommen. Dafür ist man auch schon mal 100 Kilometer gefahren. Ein bisschen "besser" war die Versorgungslage in Gegenden, in den amerikanische Besatzungssoldaten stationiert waren, oder nannte man damals schon nicht mehr Besatzer, sondern alliierte Streitkräfte?  



Ich zeige Euch die Rezepte in der Reihenfolge in der ich das Gericht zubereitet habe. 


Die Mexikosoße kann man schon am Vortag kochen, oder zu jedem anderen frühen Zeitpunkt. Minimum Zeit zum kalkulieren ist eine dreiviertel Stunde, je länger des besser.


Wenn es an die Produktion der eigentlichen Burger geht, den Teig für die Maispfannkuchen vorbereiten. 


Die Guacamole ist am besten, wenn sie ganz frisch gemacht ist. 


Das Rinderhackfleisch habe ich mir frisch beim Mix Markt wolfen lassen. Das waren eigentlich zwei Stücke Suppenfleisch. Ich weiß nicht, wann ich im Laden schon mal so gutes Hackfleisch bekommen habe. Richtig derbe, richtig kräftig, perfekt vom Fettgehalt. 


Hamburger Patties formen


Die Pfanne richtig heiß werden lassen. Die Patties werden ohne Zugabe von Fett drei Minuten pro Seite bei mittlerer Hitze pro Seite gebraten. Noch nicht würzen, das mache ich erst, wenn die Burger gebaut werden. 


Nach drei Minuten wenden und nach weiteren drei Minuten auf der Rückseite in den Ofen zum Warmhalten legen und die zweite Lage Burgerpatties braten. Den Ofen nicht höher als 80 Grad stellen, damit das Fleisch nicht zäh wird. Das soll nur noch ein bisschen ziehen. 


Nun die Maispfannkuchen ausbacken und danach im Ofen warm stellen


Die sind gar und die stelle ich nur warm, damit sie beim Bauen der Burger nicht auskühlen.


Für die anonymen Soßensüchtigen am Tisch ein wenig Soße extra abfüllen. 


Als Unterlage, Dekoration und weil es mit Salat immer gesünder ist, kommt ein wenig Kopfsalat mit Mayonnaisedressing auf den Teller. 


Einen Maispfannkuchen darauf anrichten. 


Einen Klecks Mexikosoße


Burgerpatty auf der Soße ablegen und mit grobem Meersalz und Pfeffer aus der Mühle würzen. 


Erneut einen Klecks Mexikosoße über das Fleisch geben und dann einen Maispfannkuchen als Deckel verwenden.


Schmeckt saugeil! Sehr leckeres Rinderhack, knackiger Salat mit Mayonnaise, die würzige Mexikosoße und die abgefahrenen Maispfannkuchen, die das ganze Gericht miteinander verbinden. 


Durch die Maispfannkuchen statt Burgerbuns zu benutzen, hat man eine Menge Zeit und vor allem Wartezeit gespart. Das ist trotzdem richtig gut und kommt einem nicht nach Verlegenheitslösung vor. Die Bohnen zeige ich Euch in den nächsten Tagen. 


Ich wünsche viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit.



Mittwoch, 22. November 2017

Kopfsalat mit Mayonnaise

Nachdem ich meine erste Mayonnaise mit Milch und ohne Ei geschlagen hatte, musste ich damit auch irgendwo bleiben. Salmonellen waren kein Thema, deswegen durfte sie im Kühlschrank übernachten und als Verwendungszweck durfte sie als Dressing für den Salat zum Sonntagsessen herhalten. 


Zutaten:

1 Kopfsalat
Mayonnaise mit Milch, ohne Ei (anklicken)
Petersilie
Salz
Pfeffer
Zucker


Mayonnaise mit Milch, ohne Ei (anklicken)


Den Kopfsalat von den nicht mehr ganz so schönen Blätter außen befreien



Salat klein schneiden und in der Salatschleuder wässern



Wasser abkippen und trocken schleudern. 


Salat in die Salatschüssel geben.


Mayonnaise zum Salat geben.


Die Mayonnaise hat schon genug Säure, weil ich nicht an Limette gespart habe. Jetzt liegt es an Euch was Ihr noch an Salz, Pfeffer und Zucker braucht. Ich habe meine Frau probieren lassen, die noch Tiefe vermisste, das bedeutet für mich dann immer noch Zucker und Pfeffer. Ich habe den Salat ganz schmal gemacht. Da passen natürlich auch noch an der Zutaten rein, wenn Ihr Zwiebeln, oder anderes Gemüse dabei haben möchtet. 


Petersilie zerkleinern.


Die kommt auch in den Salat


Alle Zutaten miteinander vermischen und der Salat muss dann auch gleich auf den Teller. der feine Kopfsalat und die Mayonnaise sollten nicht zu viel Zeit miteinander in der Schüssel verbringen. 


Salat auf den Teller umfüllen



Wer Lust hat, kann noch sichtbar Petersilie darauf dekorieren.


Das ist ein leckerer, unkomplizierter Beilagensalat 


Ich habe den gebraucht, um meinen mexikanischen Burger zu begleiten (Rezept kommt)


Dabei schadet Salat nie. 



Ich wünsche viel Spaß beim Nachschnippeln und einen guten Appetit. 

Guacamole 2.0

Ich könnte höchstwahrscheinlich 100 Jahre alt werden und es würde mir nicht gelingen, solche Komponenten gut aussehen zu lassen. Ich habe eben andere Talente, auch wenn ich gerne mehr Optik produzieren würde. Vorschlag zur Güte, Ihr lasst es besser aussehen und ich sage Euch, wie es gut schmeckt. 



Zutaten:

2 Avocados
1 Zwiebel
1 Tomate
1 Knoblauchzehe
1 Limette
Salz
Pfeffer
Petersilie

Bei Gewürzen bin ich eher das Mexikomädchen, weil ich keinen Bock auf Kreuzkümmel, Cumin und Koriander habe. Ich weiß nicht, wie viele Versuche ich noch brauche, um den Geschmack von Benzin und alten Socken zu mögen. 


Zwei Avocados halbieren, Kerne entnehmen



Die Avocadohälften mit einem Löffel aus den Schalen heben und in einer kleinen Schüssel zwischenlagern. 



Den Saft einer Limette darüber verteilen, damit das Avocadofleisch nicht braun wird.


Eine Tomate zerkleinern. 


Avocados mit dem Löffel zerdrücken



Tomatenstücke dazu geben


Zwiebel zerkleinern


Knoblauch zerkleinern. 


Zwiebel und Knoblauch ebenfalls in die Schüssel geben. 


Salz und Pfeffer nach Wunsch, aber eher mehr als zu wenig



Zutaten verrühren und abschmecken.


Petersilie hacken


Die Petersilie ebenfalls unter die Guacamole mischen


Sieht immer noch scheiße aus, schmeckt aber saugeil. 


Das passt perfekt als Dip zu Nachos, zu mexikanisch anmutenden Gerichten wie Chili, Burritos, Tacos, Hamburgern, Kartoffelgerichten, Salaten, bestimmt auch irgendwelche Gerichte mit Fisch, und auch besonders gut zu Geflügel. 


Sehr cremig, mit schöner Säure, wer zusätzlich noch Peperoni verarbeitet, kann es auch noch schärfen. So ist es nur pikant, aber brennt nicht


Die Guacamole habe ich meinen mexikanischen Burgern gemacht (Rezept kommt)


Zu Hähnchen Guacamole war das auch total lecker (Rezept kommt)



Ich wünsche viel Spaß beim Nachrühren und einen guten Appetit.