Mittwoch, 31. Mai 2017

Pizza mit Rindersalami

Irgendwas ist ja immer. Entweder fallen bei mir Vegetarier ein, oder irgendwer mag nix vom Schwein. So bin ich jedenfalls an diese Rindersalami gekommen, um auch allen Ansprüchen gerecht zu werden. Salamipizza  ist scheinbar immer noch die beliebteste aller Pizzen. Bei mir liegt sie gleichauf mit einer guten Margherita, aber ich würde mir unterwegs nie eine mit Schinken, oder anderem Fleisch bestellen.



Zutaten:

Pizzateig selbst gemacht (anklicken)
Rindersalami
1 Dose Pizzatomate 400 Gramm
1 frische Tomate pro Pizza bei Bedarf
1 Mozzarella 125 Gramm pro Pizza
Salz
Pfeffer
Basilikum
Oregano

Ich finde Rind ist sowieso das leckerste Fleisch, weil da irgendwie mehr Bums hinter sitzt, als bei Geflügel, oder Schwein. Deswegen hatte ich schon sehr hohe Erwartungen an eine Rindersalami, dass sie irgendwie besonders sein müsste, im Vergleich zu einer aus Schwein. 


Den Teig sollte man zumindest ein paar Stunden gehen lassen, am besten eine Nacht im Kühlschrank übernachten lassen. Dieser Teig stand ca 4 Stunden. Das ist zumindest besser als nichts und sowieso besser, als fertig gekaufter aus dem Kühlregal.


Hier ist der Teig nach vier Stunden.


Ich mache den Teig sehr flüssig, das könnt Ihr auch im Rezept sehen, damit man den Teig nicht kneten muss und weil er dann besonders gut aufgeht. 


Ich rolle die Pizza auf einem runden Holzbrett aus und habe in der gleichen Größe runde, gelochte Pizzableche. Das Brett gut bemehlen, damit der Teig nicht daran verklebt.


Circa 200 Gramm Teig auf das Brett legen


Teig bemehlen und das Mehl in den Teig einkneten, bis er nicht mehr an den Fingern klebt.


Hier klebt er dann nicht mehr an den Fingern


Den Teig mit dem Nudelholz auf die Größe der Pizzableche ausrollen.


Eine Dose mit 400 Gramm Pizzatomaten in eine Schüssel geben. 


Salz, Pfeffer, vielleicht eine Prise Zucker einen ordentlichen Schuss Olivenöl, Oregano und Schnittlauch, oder Petersilie zu den Tomaten geben. 


Die Pizza dünn mit der Tomatensoße bestreichen. 


Einen Mozzarella mit je 125 Gramm pro Pizza, in dünne Scheiben schneiden. 


Das ist die Rindersalami, mit einem Beipackzettel wie eine Packung Tabletten. Darauf hätte ich mal beim Kaufen achten sollen, aber ich glaube bei Salami gehören solche langen Giftzettel zum guten Ton.


Weil ich keine Lust hatte, meinen Allesschneider aus dem Schrank zu holen und weil die Arbeitsfläche sowieso schon mit meinem Pizzageraffel vollgestellt war, habe ich die Salami mit meinem Lieblingsmesser von diePfanne.com geschnitten. Weil ich gerne Tomaten auf Pizza mag, habe ich auch noch eine frische Tomate geschnitten. 


Salami auf der Pizza auslegen


Tomaten über die Salami legen. 


Pizza mit Salz und Pfeffer aus der Mühle bestreuen und ein wenig Oregano darüber verstreuen. 


Pizza mit dem Mozzarella belegen. Mein Gasofen hat nur Unterhitze, bei Pizza finde ich das ganz gut, weil die Pizza damit nicht so keksig wird und wie im Steinofen, die Hitze nur aus einer Richtung bekommt. Ich lasse den Ofen auf Stufe 8 bei Volldampf laufen und die Pizza kommt für zehn Minuten in den Ofen. 


Dann ist der Boden schön knusprig, aber nicht wie Knäckebrot, der Teig noch ein bisschen aufgegangen, der Käse gut verlaufen.


Weil Pizza bei uns immer ein Gemeinschaftserlebnis ist, wird die Pizza immer in Tortenstücke aufgeschnitten


Noch ein bisschen Basilikum für das Auge


Sehr geil! knspriger Teig, cremiger Mozzarella, tomatige Soße und salamige Salami. Weil ich jetzt nicht mit so einem Dogma verheiratet bin, nix vom Schwein essen zu wollen, kenne ich 2013812947 Salamis vom Schwein, die nicht schlechter schmecken, oder deutlich mehr Charakter haben. Kann man machen und schmeckt gut, ist aber jetzt nicht der Überflieger bei dem man sagt, ab jetzt nur noch mit Rindersalami.  Die merke ich mir für den Tag, wenn ich wieder mal irgendwelche Sonderlinge zu Gast habe.


Ich weiß auch nicht, warum Pizza so geil ist? Da kommt irgendwie alles zusammen, was gut schmeckt und ein schönes Mundgefühl macht. Der knusprige Teig ist auf jeden Fall ein Grund und vor meiner Version muss auch niemand Angst haben, weil das so einfach ist. Auf Pizza mögen aber plötzlich auch Kinder Käse, die den sonst nicht mit der Kneifzange anfassen würden, oder ich esse keine kalte Salami auf Brot und ich kenne auch andere, die sonst keine Tomaten mögen.  


Wenn ich über meine Pizzen berichte, könnte ich immer gleich schon wieder eine essen. Das ist echt schlimm. 


Ich hoffe, dass es Euch vor den Bildschirmen auch so geht und wünsche viel Spaß beim Nachbacken und einen guten Appetit.


Dienstag, 30. Mai 2017

Kopfsalat mit bio Zitrone und saurer Sahne

Mein Frau monierte letzte Woche, dass es irgendwie nicht mehr so richtig Kopfsalat im Laden zu kaufen gibt. Ich kaufe den auch eher selten, weil der meistens nicht lange lagerfähig ist und im Kühlschrank so viel Platz wegnimmt. Der Platz ist bei uns echt immer knapp und ich knalle den Kühlschrank immer so voll wie beim Tetris spielen. Am Samstag fiel mir dann aber Kopfsalat im Ausverkauf für 20 Cent pro Kopf in die Hände und dann habe ich damit sofort einen Salat gemacht, den ich Euch unbedingt zeigen muss. 



Zutaten:

1 Kopfsalat
1 Zwiebel
1 bio Zitrone
Dill
1 Prise Salz
1 Prise Pfeffer
Zucker nach Geschmack
200 Gramm saure Sahne
Abrieb von der Zitronenschale, deswegen bio Zitrone


Eine Zwiebel zerkleinern und in die Salatschüssel geben.


Eine Kopfsalat mundgerecht zerlegen.


Die welken Blätter aussortieren und die guten Blätter gleich mundgerecht zupfen.


Den Salat in einer Salatschleuder waschen und trocknen. Je besser der Salat ist, desto mehr Sand ist dran. Deswegen bei Kopfsalat auch gerne zwei oder drei mal waschen. 


Es gibt außer Schnecken im Salat echt nur knirschen beim Kauen als kulinarische Vollkatastrophe. Deswegen ordentlich waschen und sortieren. 


Hier kommt meine bio Zitrone


Den Saft einer Zitrone in einen Mixbecher geben. 


Zucker nach Geschmack. Ich weiß, viele Menschen mögen so einen Salat gerne süß, ich bin auch da eher bei pikant. 


Salz, Pfeffer aus der Mühle


200 Gramm saure Sahne (10 % Fett)


Wenn alle Zutaten im Mixbecher sind, das Dressing aufschlagen. 


Ich nehme dafür meinen Esge Zauberstab


Mit einer feinen Reibe die Schale der bio Zitrone abhobeln


Das gibt dem Salat eine leicht säuerlich-bittere Note und macht das Dressing richtig frisch. Bevor sich hinterher jemand aufregt, weil es nicht hier steht. der Zitronenabrieb kommt ins Dressing.


Frischen Dill hacken. 


Der Dill kommt auch zum Salat in die Schüssel. 


Das ist so ein Salat, dem Marinieren überhaupt nicht bekommt, deswegen würde ich den sofort servieren, nachdem der Salat mit dem Dressing in Berührung gekommen ist. 


Das ist nur meine bescheidene Meinung, aber nach einer Stunde in der Marinade, ist mir der Salat zu lappig und nicht mehr knackig genug. 


Ganz frisch mariniert, ist er aber Weltklasse. Schmeckt richtig kernig nach Zitrone, sehr edel mit der sauren Sahne und wenn man nicht den Fehler macht, das zu süß zu würzen, sondern sich mehr im Bereich Pfeffer und Salz aufhält, dann ist das ein toller Beilagensalat zu allem. Zum Servieren habe ich noch einen Dillzweig auf den Salat gelegt. 


Wir hatten dazu Pizza, aber der taugt auch zum Grillen, oder zu Fisch, oder zu Nudelgerichten. 


Ich habe den Salat mit einem Kopf angesetzt und bevor es wirklich ans Essen ging, konnte ich schon einen zweiten Salatkopf verarbeiten und noch einmal neues Dressing anrühren, weil meine Familie den Salat wie die Raupen vertilgt hat.  


Das ist ja eher ungewöhnlich, wenn man vier kleine Kinder am Tisch hat, dass die sich so auf einen Salat stürzen. 


Ich wünsche viel Spaß beim Nachschnippeln und einen guten Appetit