Samstag, 3. Juni 2017

Joggen vom Alexanderplatz zum Brandenburger Tor und zurück

Das ist eine interessante Strecke, weil man überall beim Laufen etwas sehen kann und quasi dort joggt, wo andere Urlaub machen. Die Strecke vom Alexanderplatz zum Brandenburger Tor beträgt laut Routenplaner 3,9 Kilometer und das dann natürlich auch noch mal wieder zurück. 


Die Temperatur wird gute 20 Grad gewesen sein, abends um acht. Ich bin direkt über den Alexanderplatz gelaufen.


An der bekannten Uhr vorbei


Am Bahnhof entlang


Hier noch der Beweis, dass ich wirklich dort gelaufen bin. 


Beim Park vor dem roten Rathaus hätte ich auch alles kaufen können, um zum Brandenburger Tor zu fliegen. Suchst Du, brrrrauchst Du? Das geht überhaupt nicht! 


Dann an so einem echten DDR Überbleibsel mit Wasserspiel vorbei


Wäre ich noch in der Kirche, wüsste ich wie das Gebäude heißt, so nenne ich es mal ganz schlicht Kirche... 


Wenn es noch wärmer gewesen wäre, hätte ich hier mal im Wasser Pause gemacht, aber die ganzen Sehenswürdigkeiten reihen sich hier im Sekundentakt aneinander. Das ist der Reiz, wenn man hier joggen geht. 


Über die Spree. Danach kommt das neue Stadtschloss. Im Vorbeilaufen habe ich mir nur so gedacht, dass das eine Menge Beton ist, nur um den Palast der Republik abgerissen zu haben. So ne chice Grünfläche hätte der Gegend dort auch nicht geschadet, wenn man schon kein Originalschloß dort baut, sondern so einen alles kann nichts muss Mehrzweckbau für 329847 Zillionen Euro. 


Das ist jetzt schon in der Straße unter den Linden. Ich bin da normal nicht so, aber da merkt man dann doch schon, dass joggen in Autoabgasen nur halb so viel Spaß macht und echt auf die Ausdauer drückt. Da lege ich zumindest schon öfter mal eine Gehpause ein. 


Gegenüber ist die Humboldt Uni, ab da zieht es sich ein wenig, weil man ewig an einer Baustelle vorbei läuft.


Dann das Hotel Adlon


Und dann ist auch schon das Brandenburger Tor in Sicht. 


Ja, ich bin wirklich dort gewesen!


Der Weg zurück zum Alexanderplatz ist natürlich genau so lang, fühle sich aber recht schwer an, weil dort Gegenwind herrschte und es  die ganze Zeit leicht bergauf geht.



Nach weniger als einer Stunde war ich wieder bei meinem Roller am Alex. Ich laufe mich langsam in meinen Flow, den ich so nach 2 Kilometern gefunden habe. Das ist dann so eine Geschwindigkeit und eine Atemfrequenz, dass ich damit ewig weiter laufen könnte. Wenn ich merke, dass die Muskeln anfangen zu spannen, oder oder die Atmung zu tief wird, dann mache ich eine Gehpause. Immer weiter gehen, ohne stehen zu bleiben, damit die Muskeln nicht abkühlen. 


Nach ein paar Wochen regelmäßiger Lauferei, angefangen habe ich mit fünf bis sechs Kilometern, habe ich am nächsten Tag, keinen Muskelkater mehr. Der war aber schon nach ungefähr zwei Wochen weg. 


Die Strecke bin ich dann noch einmal mit dem Roller abgefahren, weil sie mir für die Distanz sehr kurz erschien und ich mich eigentlich zu schnell fand. Kam aber so hin, mit 7,5 Kilometern. Das merkt man gar nicht, wenn man unterwegs so viele Eindrücke auf sich einwirken lässt. Morgen geht es weiter und dann erzähle ich Euch mal etwas über das Bewegen für Faule..

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