Freitag, 2. Juni 2017

Spargelkuchen mit grünem Spargel auf Sauce béarnaise

Das ist ein einfaches und leckeres Gericht für die Woche. Wer sowieso immer meinen Hefeteig im Kühlschrank hat, der freut sich jetzt. Grüner Spargel macht nicht viel Zirkus und muss nur an den Enden abgeschnitten und nicht geschält werden und die Sauce béarnaise hatte ich noch als Rest vom Sonntag, also ist das hier quasi ein perfektes Montagsessen. Die Soße frisch zu machen dauert 10 Minuten, also auch keine Hürde.



Zutaten für ein halbes Blech:

Pizzateig selbst gemacht (anklicken)
500 Gramm grüner Spargel
Sauce béarnaise selbst gemacht (anklicken)
125 Gramm Mozzarella
Salz
Pfeffer

Salat:

1 Packung Feldsalat
1 Romanasalat
3 Tomaten
3 Lauchzwiebel
Petersilie
Salz
Pfeffer
Zucker
Rotweinessig
Pflanzenöl

Als halbes Blech definiere ich mein kleines Backblech. Das ist zwar größer als der halbe Ofen, sprich ich bekomme davon keine zwei in den Ofen, aber es ist deutlich kleiner als das große Backblech, welches in die Schienen des Ofens passt.  


Hier ist der Pizzateig / Hefeteig, nach zwei Tagen Reifezeit im Kühlschrank


Der ist schon deutlich fester, als frisch gerührt am ersten Tag und schlägt Blasen. Das ist ein gutes Zeichen. 


Das Blech bemehlen.


Pizzateig auf das Blech geben, ein wenig aufmehlen und dann das Mehl in den Teig kneten, bis er nicht mehr an den Fingern klebt. 


Den Teig mit dem Nudelholz auf dem Backblech bis an die Ränder ausrollen. 


Den grünen Spargel an den Enden kürzen, dann ist der holzige Teil weg.



Weiteres Schälen ist nicht notwendig.


Am Vortag gab es Spargel mit Sauce béarnaise, deswegen musste die noch weg. Wenn Ihr die frisch für das Gericht anfertigen wollt, nehmt die halbe Menge des Rezepts. 


Bei 200 bis 220 Grad im Ofen, haben Salmonellen keine Chance, also nicht schüchtern sein. Aber jetzt wird der Hefeteig mit der Sauce béarnaise mit Spargel belegt. Ich habe den Spargel in kleine Stücke geschnitten, damit man den ein bisschen besser auf dem Teig verteilen kann. 


Mozzarella in dünne Scheiben schneiden. 


Mozzarella auf dem belegten Backblech verteilen. 


Weil mein Gasofen nur so ne lahme Sau ist, stelle ich den auf Stufe 6 ein, damit das Resultat nicht so blass aus dem Ofen kommt, wie Engländer am ersten Urlaubstag auf Mallorca. Für Euch mit den Elektroöfen mit Ober- und Unterhitze bedeutet das 200 Grad, bei mir werden es 220 Grad sein, weil von oben nix kommt. 10 Minuten vorheizen und dann das Blech für 20 Minuten in den Ofen stellen. Ihr schaut schon nach 15 bis 18 Minuten nach dem Rechten.


In der Zwischenzeit kümmere ich mich noch schnell um einen knackigen Salat.



Feldsalat in der Salatschleuder waschen und trocknen. 


Romana Salat ebenfalls in der Salatschleuder waschen und trocknen. 


Lauchzwiebel zerkleinern.



Petersilie zerkleinern.



3 Tomaten zerkleinern.


Alle Zutaten in eine Salatschüssel geben



Salat mit Salz, Pfeffer, Zucker, Rotweinessig und Pflanzenöl würzen, bzw. marinieren und miteinander vermischen.



Das ist zwar kein dreifacher Rittberger, aber ein leckerer Beilagensalat, der die Lebensgeister weckt. Könnte ich von früh bis spät essen.



Nach 20 Minuten stellt sich bei mir spontan ein Glücksgefühl ein, weil das Blech sehr gelungen aus dem Ofen kommt. 


Der Mozzarella ist schön geschmolzen, der Spargel ist al dente, der Hefeteig von unten angenehm braun und knusprig, nach oben gut aufgegangen und der Duft der Sauce béarmaise ist wirklich verlockend und die gibt natürlich auch einen richtig guten Geschmack.


Schnell noch auf ein Holzbrett umziehen, damit man am Tisch nach Wunsch die "Kuchenstücke" abschneiden kann. 


Sehr lecker, so ähnlich wie Zwiebelkuchen, aber eben mit grünem Spargel und einer tollen, selbst gemachten Sauce béarnaise.


Das Holzbrett leert sich schnell


Und auch die üblichen nachtaktiven Verdächtigen bedienen sich noch mal am Tisch, während Vatern gerade fotografieren will.


Sehr lecker und deswegen zur Nachahmung empfohlen. Da vermisst niemand ein Stück Fleisch, versprochen!


Ich wünsche viel Spaß beim Nachbacken und einen guten Appetit.

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